In den letzten Jahren sieht man immer mehr Heilpraktikerpraxen, doch was genau ist eigentlich der Unterschied zu einer gewöhnlichen Arztpraxis?
Der Hauptunterschied zwischen einem Arzt und einem Heilpraktiker ist wohl die Ausbildung. Während der Arzt ein sechsjähriges Studium der Medizin absolvieren muss, braucht der Heilpraktiker theoretisch lediglich einen Hauptschulabschluss.
Um als Heilpraktiker arbeiten zu können muss jeder Heilpraktiker aber eine staatliche Prüfung bestehen, die grundlegendes Wissen in Bereichen wie Diagnostik oder Pathologie abfragt. Obwohl eine Ausbildung nicht zwingend notwendig ist, um als Heilpraktiker zu arbeiten, bieten mittlerweile viele Schulen schon eine zwei- bis dreijährige Ausbildung zum Heilpraktiker an. Ein Heilpraktiker darf aber nicht verschreibungspflichtige Medikamente ausgeben und ist auch auf anderen Teilgebieten gegenüber dem Arzt eingeschränkt. Beispielsweise darf ein Heilpraktiker keine Infektionskrankheiten behandeln und jeder Heilpraktiker ist gesetzlich dazu verpflichtet, seine Patienten zu einem ausgebildeten Arzt zu überweisen, wenn klar ist, dass der Heilpraktiker mit seinen gewohnten Methoden nicht mehr weiterkommt und dem Patient nicht mehr helfen kann. Für die Diagnose und Therapie wenden Heilpraktiker oft Methoden der Naturheilkunde oder
der Alternativmedizin an. Besonders in großen Städten wie Frankfurt wird häufiger nach dem Heilpraktiker Frankfurt gesucht. Prinzipiell darf jeder Heilpraktiker diejenige Therapie ausführen, die er beherrscht, weshalb sich viele Heilpraktiker auf ein Spezialgebiet konzentrieren, wie Homöopathie, Akupunktur oder Atemtherapie.
Es gibt auch Heilpraktiker, die ihren Schwerpunkt auf die Psychotherapie legen und Therapien wie Hypnose anwenden. Keine Garantie für medizinische Richtigkeit.
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